Montag, 16. April 2012

Sehr treffend.

 "Warum hat mir keiner gesagt, daß eine Kuh ihre Kälber nicht auf die Welt bringt, damit die Menschen reichlich Milch trinken und zum Dank ihr zartes Kalb essen können? So habe ich es doch gelernt. Warum hat mir keiner gesagt, daß Kälbchen leiden, wenn sie von ihren Müttern getrennt werden, daß Schweine ihre Kinder lieben und leiden, wenn ihnen die kleinen Ferkelchen entrissen werden? Warum hat mir keiner gesagt, daß Tiere wahnsinnig werden können vor Angst?

Wenn ich das alles gewusst hätte, dann hätte ich geschrieen: HAAAAALT!!!

Doch dann nach einer Stunde der Wut fällt mir auf einmal auf:
ich habe es gewusst."

"Der Mythos vom gefühllosen Wesen.
Ich betrachte Bilder von glücklichen Tieren. Eine Kuh auf einer Wiese, ihr Kalb liebevoll an sie geschmiegt. Darunter steht: „Liebt ihr Kind“. Dann ein Bild einer glücklichen Menschenmutter mit ihrem Kind. Darunter steht: „Liebt ihr Kind.“"

"Doch ein Veganer ist kein Romantiker. Er ist Realist. Er ist mehr Realist als wir. Wir sind die Romantiker, wir sind es, die an die heile Werbewelt glauben, an glückliche Tiere, an grüne Wiesen. Wir sind die wirklichen Träumer. Und nur weil 75 Millionen etwas Dummes für Richtig halten, wird es dadurch nicht schlauer."

"Tage später recherchiere ich endlich, wie wichtig Tier für unsere Ernährung ist. Und ich erschrecke. Es gibt nicht eins, nicht ein einziges Argument FÜR Fleischkonsum, das nicht entkräftbar wäre. Dafür hunderte dagegen."

"Ich werde nie wieder Veganer und Tierschützer verspotten, denn ich verspotte damit nicht sie, sondern ich verspotte damit leidende Tiere und verhungernde Menschen. Ich verspotte damit den Regenwald. Ich verspotte damit die Zukunft unserer Kinder."

"Inzwischen weiß ich, daß wir in einer Zeit der Entscheidung leben. In welche Richtung wir gehen, entscheiden wir. Und wer meint, daß man allein die Welt nicht ändern kann, der sei daran erinnert, daß es nicht darum geht, die Welt heute und augenblicklich zu ändern. Das denken nur Utopisten und es ist ein gern benutztes Argument gegen Weltverbesserer. Ich habe es selbst lange benutzt. Aber wenn man sich der Änderung verwehrt, dann steht man auf der Seite derer, die unseren Kindern eine zerstörte Welt hinterlassen."

Der ganze Artikel ist hier zu finden: 

*klick*

Kommentare:

Homeveganer hat gesagt…

Danke das du diesen Artikel ausgegraben hast. Den hatte ich schon mal gelesen und dann wieder vergessen. Darf man so etwas "weiterleiten", "teilen" was auch immer oder ist man dann schon wieder ein schlimmer Missionar? Ich weiß das immer nicht bei solchen Texten :(

Anonym hat gesagt…

Hallo!

Du wirst mich vielleicht schon von meinem Blog kennen, weil du dort auch einen Kommentar hinterlassen hast...
Zu erst möchte ich dir sagen, das ich deinen Blog suuuper finde!... Aber besonderst gefällt mir dieser Artikel... Das ist irgendwie treffend... Werde ihn weiterleiten... Alles gute

Liebe Grüße

Stella

moeri hat gesagt…

@Homeveganer: Also solange du die Quelle angibst und am Besten verlinkst, ist das denke ich generell kein Problem, weil man die Inhalte ja dann nicht als eigenes geistiges Eigentum deklariert =) Gerne kannst du aber auch meinen Eintrag hier auf deinem Blog verlinken/erwähnen :)

@Stella: Danke erst einmal für das Lob! Und vielen lieben Dank für's Weiterleiten, das sollten wirklich möglichst viele Menschen lesen =) Vielleicht liest du das hier ja noch und schreibst mir noch mal deine Blogadresse =)

Alles Liebe, eure Miri

Homeveganer hat gesagt…

@moeri: Ein kleines Missverständnis, ich habe mir keine Sorgen wegen der rechtlichen Seite gemacht. Mir ging es eher um den "Nervfaktor" beim verlinken. Kleine Denkanstöße sind OK, man darf es nur nicht übertreiben. Es ist so schwer die Grenze zu finden ...

moeri hat gesagt…

@Homeveganer: Achso =) Ich weiß nicht, ich poste einfach, wie mir die Nase gewachsen ist. Wenn ich etwas lesenswert finde, kommt das auch auf meinen Blog. Ob man es dann liest oder nicht, kann ja jeder selbst entscheiden =) Bis jetzt hat sich noch niemand beschwert :)
Alles Liebe und einen schönen 1. Mai dir! Miri